Sonderverein Züchter Holländische Zwerghühner und seltene Zwerghuhnrassen

Farblicher Vergleich von Lachsfarbigen und silberweizenfarbigen Holl. Zwergen nach dem Niederländischen und Deutschen Standard Niederländisch entnommen aus der Avicultura 12/06

Um unseren Züchtern Parallelen bzw. Abweichungen zwischen dem Deutschen und dem Niederländischen Standard zu verdeutlichen habe ich mir die Mühe gemacht und diesen einmal übersetzt und gegenüber gestellt.

Lachsfarbig
Hahn
NL: Rahmfarbig
D: Cremefarbig
Hals u. Sattelbehang
NL: Rahmfarbig mit schwärzlichen Schaftstrich
D: Elfenbein mit schwärzlich braunen Schaftstrich
Hals, Brust, Bauch, Schenkel
NL: Tiefschwarz
D: Schwarz
Schulter, Rücken u. Flügeldecken
NL: unregelmäßig orangerot marmoriert.(Die Federn sind dreigeteilt) Am Körper schwarz, einem orangeroten Mittelteil u. einem rahmfarbigen Federrand.
D: unregelmäßig orangerot, wobei die einzelnen Federn verdeckte rotbraune Einlagerungen Und einen silbrig-cremefarbigen Schmuckrand zeigen.
Handschwingen:
NL: schwarz, mit einem schmalen rahmfarbigen Außenrand.
D: schwarz mit schmalen cremeweißen Außenrand
Armschwingen
NL: Innenfahne schwarz, Außenfahne rahmfarbig mit rotbraunen Rand, so dass diese bei geschlossenen Flügel das rahmfarbige Flügeldreieck mit einem sichtbaren Braun bildet.
D: Innenfahne schwarz, Außenfahne weiß dazwischen rötlich braune Einlagerungen, (Flügeldreieck)
Hauptsichel:
NL: Schwarz mit Grünglanz
D: Schwarz mit Grünglanz
Nebensicheln:
NL: Schwarzglänzend mit rahmfarbigem Saum
D: Schwarzglänzend mit elfenbeinfarbigen Saum
Flügelbinde:
NL: Schwarz mit Grünglanz
D: dito.
Fehler und Wünsche:
NL: Zu gelbe Hals.- und Sattelfarbe. Zu Gelb im Flügeldreieck, gleichmäßige Färbung auf dem Rücken, Schultern und Flügeldreieck. Viel weiß in Brust Bauch und Schenkeln. Zu schwere oder unterbrochene Hals u. Sattelzeichnung. Rahmfarbige Säumung der Hauptsicheln, viel braun im Flügeldreieck.
D: weißliche Säumung auf der Brust, elfenbeinfarbige Säumung in den Hauptsicheln. Fehlen der rotbraunen Einlagerung und dem cremefarbigen Schmuckrand auf den Flügeldecken. Fehlende oder schwarze halszeichnung.
Hennen
Kopf:
NL: Rahmfarbig
D: Cremefarbig
Halsbehang:
NL: Rahmfarbig mit helleren Nerv, mit schwarzbrauner Schaftstrichzeichnung im unteren teil der Feder
D: cremefarbig, nach unten in elfenbein übergehend, mit schwarzbraunen Schaftstrich im unteren Teil.
Oberbrust, Brust, Bauch, Schenkel:
NL: Hell Lachsfarbig mit hellen Nerv und hellen Federrand. Von oben nach unten langsam heller werdend ohne Pfefferung.
D: Wie das Mantelgefieder ohne Rieselung, von oben nach unten heller werdend und bis zum Bauch hin cremefarbig auslaufend.
Mantelgefieder:
NL: Hell Lachsfarbig mit rahmfarbigen Saum und Nerv. Ein wenig Pfefferung auf Rücken und Sattel vorläufig gestattet.
D: Hell lachsfarbig mit elfenbeinfarbigen dis silbriger Säumung und elfenbeinfarbigen Nerv. Angedeutete graue Rieselung auf Rücken und Sattel vorläufig gestattet.
Hand.- und Armschwingen:
NL: Außenfahne: Hell lachsfarbig mit schwärzlich brauner Pfefferung
D: Hell lachsfarbig mit schwärzlich braunen Einlagerungen auf den Innenfahnen
Schwanz:
NL: Steuerfedern mattschwarz, die oberen Steuerfedern mit lachsfarbigen Rand an der Unterseite der Federn. Übrigen Schwanzfedern ohne Diesen. Schwanzdeckfedern hell lachsfarbig , möglichst mit einen hellen lachsfarbigen Saum.
D: Mattschwarz mit oder ohne hell lachsfarbigen Einlagerungen in den unteren Federfahnen, die Schwanzdeckfedern möglichst mit hell lachsfarbiger Umrandung.
Untergefieder:
NL: hell lachsfarbig bis hellgrau
D: elfenbein bis hellgrau
Mängel:
Zu gelb im Halsbehang, unterbrochene Schaftstrichzeichnung, zu helle oder zu dunkle Lachsfarbe, unterbrochener Federsaum, zu helle Brustfarbe, zu viel Pfefferung auf Rücken und Sattel.

Silberweizenfarbig
Niederl. entnommen aus dem Standard des NHDB
Kopf:
NL: hell strohgelb
D: strohgelb
Halsbehang:
NL: Hell strohgelb mit schmalen silberfarbigen Saum
D: Hals strohgelb mit silbrigen Saum u. bräunlichen Schaftstrich
Sattel:
NL:hellgelb
D: s.h. Halsbehang
Schultern und Rücken:
NL: orange gelb
D: satt orange
Schwanz:
NL: Steuerfedern schwarz, Hauptsicheln, Nebensicheln u. Schwanzdeckdfedern grün glänzend schwarz.
D: Schwanz grün glänzend schwarz. Kleine Nebensicheln mit silbrigen Saum.
Flügel:
NL: Bug schwarz, Flügelbinden grünglänzend schwarz, Handschwingen schwarz mit schmalen strohgelben Rand an den Außenfahnen. Handschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne silbergelb, sodass bei geschlossenen Flügel ein silbergelbes Flügeldreieck gezeigt wird.
D: Handschwingen schwarz mit weißen Außenfahnen. Armschwingen innen schwarz, außen gelblich-weiß (Flügeldreieck bildend), dazwischen bräunlicher Überlauf gestattet.
Brust, Bauch Schenkel:
NL: grünglänzend schwarz
D: schwarz
Untergefieder: gräulich/creme
Henne:
Kopf:
NL: Mehlweiß
D: Semmelfarbig
Hals:
NL: Halskragen hell goldbraun mit silberfarbigen Saum. Einige mattschwarze Farbspritzer im unteren Bereich gestattet ist aber nicht zu bevorzugen.
D: Halsbehang matt braun mit silbrigen Saum , geringe mattschwarze Einlagerungen im unteren Tei gestattet
Mantelgefieder:
NL: weiß weizenfarbig oder mehlweiß mit zarten hellbraunen Glanz. Hinterrücken und Sattel mehlweiß.
D: hell weizenfarbig
Schwanz:
NL: aschgrau mit hellbrauner Zeichnung
D: grauschwarz mit bräunlicher Schattierung
Brust, Bauch und Schenkel
NL: rahmweiß
D: in der weizenfarbe etwas heller
Handschwingen:
NL Außenfahne hellweizenfarbig, Innenfahne hell weizengrau, mit braunschwarzen Stippen.
D: Schwingen weizenfarbig mit schwärzlichen Einlagerungen auf den Außenfahnen. Flügeldreieck etwas dunkler als Mantelgefieder.
Mängel:
NL: Stark ungleichmäßige Grundfarbe
Fehler: leicht abweichende Grundfarbe, deutlich sichtbare Halszeichnung, helle Halsfarbe
D: 1.0 silbrige Brustsäumung, zu starke, schwarze Schafzstrichzeichnung im Halsbehang, Silbersäumung in den Steuerfedern und Hauptsicheln zu helle oder zu bräunliche Farbe auf Rücken und Flügeldecken.
0.1 fehlende Silbersäumung und stark schwärzliche Einlagerungen oder helle Säumung (siehe Lachsfarbig) im Mantelgefieder, viel zu helle oder rötliche Mantelfarbe.

Helmut Guder, Febr. 07

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